Wie für Lehrer*innen oder Jurist*innen gibt es ein Referendariat für den Bereich Naturschutz: Das Landespflege-Referendariat!

 

Es bietet Hochschulabsolvent*innen der Fachrichtung Landschaftsplanung, Landschaftsarchitektur oder fachverwandter Studiengänge (Master oder vergleichbar) zahlreiche berufliche Möglichkeiten in der Naturschutzverwaltung sowie in den Bereichen Raumordnung, Regionalplanung, naturschutzfachliche Begleitung von Infrastrukturvorhaben sowie Freiraumplanung.

 

Das Referendariat dauert inklusive Prüfungszeiten zwei Jahre und endet mit dem Staatsexamen. Die genauen Inhalte und Stationen des Referendariats sind landesspezifisch in den jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen geregelt.

Das Höchstalter für die Einstellung ist abhängig von den beamtenrechtlichen Regelungen der ausbildenden Länder (in der Regel Mitte/Ende 30). Während des Referendariats ist man Beamtin/Beamter auf Widerruf und erhält Anwärterbezüge (ca. 1450 € netto ggf. plus Zulagen).

 

Das Landespflege-Referendariat wird derzeit in den Bundesländern Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein angeboten.

 

WOZU ein Landespflege-Referendariat?

Das Landespflege-Referendariat ist der Vorbereitungsdienst für den höheren Verwaltungsdienst im Bereich Naturschutz und Lands
chaftspflege.


Hochschulabsolventinnen und -absolventen entsprechender Fachrichtungen lernen ihr Wissen in der Verwaltung einzusetzen und fachlich qualifiziert Führungsaufgaben wahrzunehmen.


Mit der Großen Staatsprüfung (Staatsexamen) am Ende des Referendariats wir der Titel Assessorin bzw. Assessor der Landespflege erworben. Als bundesweit anerkannte Zusatzqualifikation eine ideale Grundlage für eine verantwortungsvolle (Führungs-)Aufgabe in Verwaltung oder Wirtschaft.

WIE ist das Referendariat aufgebaut?
 

Die Landespflege-Referendare/innen durchlaufen die unterschiedlichen Ebenen der Naturschutz- und Umweltverwaltung von der Kommune bis zum Ministerium sowie angrenzende Fachverwaltungen (Forst, Landwirtschaft, Straßenbau, ggf. Küstenschutz). Diese Praxisabschnitte werden ergänzt um Fachexkursionen, Lehrgänge, Seminare und Arbeitsgemeinschaften. Dabei werden umfassende Kenntnisse in den Gebieten Verwaltungshandeln, Verfahrensmanagement, Recht, Planung, betriebswirtschaftliches Denken und Mitarbeiterführung vermittelt. Die Fachexkursionen z.B. in Nationalparks, zu den EU-Institutionen nach Brüssel und zum Bundesamt für Naturschutz finden bundesländerübergreifend zusammen mit allen Landespflegereferendaren/innen statt.

Die genauen Inhalte und Stationen des Vorbereitungsdienstes sind landesspezifisch in den jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen geregelt.

 

Der Vorbereitungsdienst dauert inklusive Prüfungszeiten zwei Jahre und endet mit der Großen Staatsprüfung (Staatsexamen). Die Prüfungen werden zentral durch das Oberprüfungsamt für den höheren technischen Verwaltungsdienst in Bonn abgenommen.

 

Während der Ausbildung ist die/der Referendar/in Beamtin/Beamter auf Widerruf und erhält Anwärterbezüge (ca. 1450€ netto). In einigen Bundesländern erhalten die Referendare/innen Zulagen.


WER kann sich bewerben?

Voraussetzung ist ein mit einem Master (oder vergleichbar) abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Landespflege, Naturschutz, Landschaftsplanung, Landschaftsarchitektur oder fachverwandter Studiengänge. Für Absolventen/innen von Fachhochschulen ist es wichtig, dass der Masterstudiengang akkreditiert ist. Weitere Zugangsvoraussetzungen ergeben sich aus den beamtenrechtlichen Regelungen der ausbildenden Länder (z.B. Höchstalter, gesundheitliche und charakterliche Eignung).

 

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen finden sich auf der Internetpräsenz des Oberprüfungsamtes www.oberpruefungsamt.de unter der Rubrik "Anforderungen"/ "Landespflege". Eine ausführliche Ausbildungsordnung findet sich unter der Rubrik "Blaues Heft" (Fachrichtung Landespflege ab Seite 61).

WO wird ausgebildet?

Das Landespflege-Referendariat wird derzeit in Hamburg, Berlin, Schleswig-Holstein, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen angeboten. Nähere Informationen zu Bewerbung und Einstellungsvoraussetzungen können bei den jeweiligen Ländern erfragt werden.

Kontakt zu den Ausbildungsstellen

 

 

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